Kataloge der Bibliothek

OPAC
Der öffentliche Benutzerkatalog der Kunstbibliothek ist unter der URL http://opac.smb.spk-berlin.de im WWW erreichbar. Bestellungen können mit der Eingabe der Nummer des Benutzerausweises und der ersten drei Buchstaben des Nachnamens der Benutzerin / des Benutzers ausgelöst werden. Der durchsuchbare Datenbestand ist ein lokaler Ausschnitt aus der Verbunddatenbank des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes. Enthalten sind alle Zeitschriften der Kunstbibliothek, alle seit 1995 erworbenen Monographien und die seit 2004 katalogisierten Zeitschriftenaufsätze. Ältere Titel kommen im Rahmen der Retrokatalogiserung laufend hinzu. Weiterhin enthält der OPAC die seit Mitte 2003 erworbenen Monographien und Zeitschriften der Fach- und Handbibliotheken der Staatlichen Museen zu Berlin. Informationen zu den Suchmöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Hilfeseiten des Kataloges. Im folgenden Suchfeld können Sie im OPAC der Kunstbibliothek suchen:


Konventionelles Katalogsystem (Zettel- und Mikrofichekataloge)
Das konventionelle Zettelkatalogsystem der Kunstbibliothek besteht aus Formalkatalogen und Sachkatalogen. Formalkataloge erschließen formale Merkmale von Büchern (Verfasser, Sachtitel, Körperschaft usw.). Sie beantworten die Frage, ob eine Bibliothek ein bestimmtes Buch besitzt und die Frage, welche Bücher eines Verfassers die Bibliothek besitzt. Sachkataloge erschließen den Inhalt von Büchern (Person, Ort, Objekt, Thema usw.) und beantworten die Frage, welche Bücher eine Bibliothek zu einem Thema besitzt. Es hängt vom Informationsinteresse der Leserin / des Lesers ab, welchen Katalog sie / er konsultieren muß.

In der Kunstbibliothek gibt es die folgenden Formalkataloge:

  • Der alphabetisch geordnete Verfasser- und Sachtitelkatalog, abgekürzt AK. Er ist nach dem Regelwerk "Preußische Instruktionen" erstellt und geordnet und enthält Bestände der kunstwissenschaftlichen Bibliothek, der Lipperheideschen Kostümbibliothek, der Sammlung Grisebach und der Sammlung Neue Buchkunst. Auktions- und Lagerkataloge und die Bestände der Ornamentstichsammlung sind nicht enthalten. Ausstellungs- und Sammlungskataloge sind nur unvollständig enthalten.
  • Der Katalog der Ausstellungskataloge, abgekürzt ZA. Er ist nach Orten sortiert, innerhalb der Orte nach Erscheinungsjahren. Bei Orten mit besonders vielen Titeln, wie z.B. Berlin, ist das jeweilige Jahr zusätzlich nach den herausgebenden Körperschaften (Ausstellungslokalen) und innerhalb der Körperschaften chronologisch geordnet.
  • Der Katalog der Sammlungskataloge, abgekürzt ZS. Er ist nach Orten sortiert, innerhalb der Orte nach Körperschaften und innerhalb der Körperschaften chronologisch.
  • Der Katalog der Lagerkataloge von Kunsthändlern, abgekürzt ZL. Er ist alphabetisch nach den Namen (Körperschaften) sortiert, innerhalb der Namen chronologisch.
  • Der Katalog der Versteigerungskataloge von Auktionshäusern, abgekürzt ZV. Er ist alphabetisch nach Namen (Körperschaften) sortiert, innerhalb der Namen chronologisch.

In der Kunstbibliothek gibt es die folgenden Sachkataloge:

  • Der systematische Katalog, abgekürzt SyKa. Der SyKa ist von seiner Anlage her eine präkombinierte Klassifikation nach Sachgruppen. Er fungiert gleichzeitig als Standortkatalog, der die Buchaufstellung im Magazin bis zur Umstellung auf Numerus Currens (1992) wiedergibt. Er wird durch ein alphabetisch sortiertes Schlagwortregister, ein alphabetisch sortiertes Ortsregister und ein alphabetisch sortiertes Namensregister der Namen von Nichtkünstlern erschlossen.
  • Der systematische Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek. Er wird durch ein alphabetisch sortiertes Schlagwortregister erschlossen.
  • Der Künstlerkatalog. Er ist alphabetisch nach den Namen der in der Vorlage (Monographie, Zeitschriftenaufsatz oder Ausstellungskatalog) behandelten Künstler geordnet, innerhalb der Künstlereinträge chronologisch. Die Ansetzungsform der Künstlernamen folgt den Lexika Thieme-Becker und Vollmer. Der Künstlerkatalog enthält kopierte Hauptaufnahmen aus dem AK, die die Buchsignaturen enthalten. Bei unselbständig erschienenen Aufsätzen liefert der Künstlerkatalog nur eine Verweisung auf die Zeitschrift, die den Aufsatz enthält. Die Signatur der Zeitschrift muß in diesem Fall am AK ermittelt werden.
  • Der Sammlerkatalog. Er enthält Kopien von Katalogkarten aus dem AK und Verweisungen auf die Kataloge ZL, ZV und zum Teil ZA. Er ist alphabetisch nach den Namen der in der Vorlage behandelten Sammler geordnet, innerhalb der Sammler chronologisch.

Wichtige Abkürzungen auf den Katalogzetteln:

Bestandsbezeichnungen:

  • Gris = Sammlung Grisebach (Benutzung im Studiensaal)
  • Lipp = Bestand der Lipperheideschen Kostürmbibliothek (Benutzung im Studiensaal)
  • LS = Lesesaal (eigener AK und Standortkatalog)
  • NB = Sammlung Neue Buchkunst (Benutzung im Studiensaal)
  • Mack = Nachlaß Mackowsky (Benutzung im Studiensaal)
  • PER = laufend gehaltenes Periodikum
  • R = Rarum (Bestellung über besonderes Formular)
  • So.Dr. = alte Sonderdrucke
  • StudS = Studiensaal (Lipperheidesche Kostümbibliothek)

Formatbezeichnungen

  • kl = klein
  • mtl = mittel
  • gr = groß
  • ügr = übergroß
  • quer = quer

Die Bestände der ehemaligen Museumsbibliothek Dahlem und der ehemaligen Zentralbibliothek Museumsinsel sind seit 1998 im Gebäude der Kunstbibliothek aufgestellt. Sie sind durch Mikrofiche-Kataloge erschlossen und können in den Lesesaal bestellt werden, allerdings erst zum nächsten Tag. Bestände mit Museumskürzeln auf den Katalogzetteln können nur in den jeweiligen Häusern eingesehen werden. Titel ohne ein handschriftliches X auf den Zetteln der Zentralbibliothek sind Kriegsverluste. Wenn ein Buch nicht im Bestand der Kunstbibliothek nachgewiesen ist, empfiehlt sich unbedingt eine Recherche in den MF-Katalogen der Museumsbibliotheken, deren Bestände die Kunstbibliothek ergänzen. [B]