Ornamental Prints

Förderinstitution:

ImageEuropean Commission
Culture and Communication
Culture
B-100 - Office 5/21
B - 1049 Brussels

Projektpartner:

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst /Gegenwartskunst
Stubenring 5
1010 Wien

Uměleckoprůmyslové museum v Praze
ulice 17. listopadu 2
110 00 Praha 1

Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Matthäikirchplatz 6
10785 Berlin-Tiergarten

Mitwirkende in Berlin:

Projektleitung: Dr. Andreas Bienert, Dr. Joachim Brand
Wissenschaftliche Datenerfassung: Dr. Susanne Grexa, Dr. Horst Nieder, Dr. Annemarie Stefes
Scanning: Anna Iov, Harald Rudolph, Anna Russ

Auf Initiative des Museums für angewandte Kunst in Wien (MAK) beantragten die Kunstbibliothek in Berlin, das Kunstgewerbemuseum in Prag (UPM) und das MAK im Jahre 2005 Mittel im EU-Förderprogramm Kultur 2000, um ihre herausragenden Ornamentstichsammlungen besser für die Öffentlichkeit und die Wissenschaft zu erschließen und im WWW leichter zugänglich zu machen.

Der „Katalog der Ornamentstichsammlung der Staatlichen Kunstbibliothek Berlin“ aus dem Jahre 1939, der nach wie vor in Fachkreisen als Referenzbibliographie zum Ornamentstich gilt, war einschließlich der handschriftlichen Nachträge bereits vor dem Beginn des Projekts vollständig nach dem MIDAS-Standard inventarisiert und in der Musys-Datenbank der Staatlichen Museen zu Berlin verzeichnet worden. Die Aktivitäten der Kunstbibliothek im Projekt konzentrierten sich deshalb auf die Bereitstellung der Daten für eine gemeinsame Datenbank im WWW und auf die Digitalisierung. Bis zum Projektende am 30. September 2007 konnten rund 10.000 graphische Blätter aus der Ornamentstichsammlung der Kunstbibliothek digitalisiert werden. Es handelt sich hierbei um alle aufgelegten graphischen Blätter und einen kleinen Teil der gebundenen graphischen Folgen. Die Digitalisierung des überwiegenden Teils der gebundenen Folgen und der illustrierten Bücher ist in Planung und soll in folgenden Projekten realisiert werden.

Die Kombination von Werken aus den drei Sammlungen, die differenzierten Abfragemöglichkeiten und die direkte Anzeige der digitalisierten Ornamentstiche bieten einen vollkommen neuen Zugang zu den umfangreichen Beständen für die Forschung und alle Interessierten.